- Veröffentlicht am
- Kategorie: Bildung
Die Amazonasregion gilt heute als der artenreichste Ort der Welt. Das verleiht ihr einen einzigartigen und unschätzbaren Stellenwert als wichtigste Quelle biologischen Lebens und als zentrales Ökosystem – nicht nur für die angrenzenden Gebiete, sondern für die ganze Welt. Doch so wie Amazonien für alle, die seinen unersetzlichen Wert erkennen, durch seine natürliche Größe hervorsticht, gibt es auch Menschen, die um jeden Preis und ohne Rücksicht auf künftige Folgen am Amazonas verdienen wollen.
Völker wie die Puyanawa, Ashaninka, Huni Kuin, Yaminawá, Katukina, Pano und Nukini sind geborene und angestammte Verteidiger ihrer Umwelt, ihres Lebensraums und ihres Zuhauses. Durch ihren Einsatz für Schutz, Bewahrung und Erhalt konnten sie verhindern, dass in Amazonien viele schädliche Eingriffe in die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt verübt werden. Das Ökosystem der gesamten Amazonasregion erstreckt sich über Länder wie Brasilien, Peru, Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Guyana, Suriname und Venezuela und macht rund 5 % der Landfläche der Erde aus. Zweifellos hätten Schäden am Amazonas unmittelbare Folgen für den gesamten Planeten. Schätzungen zufolge haben die Abholzung und die illegale Ausbeutung der Ressourcen des Amazonasgebiets zu 1 °C der heutigen Erderwärmung beigetragen – eine der Hauptursachen des Klimawandels und der globalen Erwärmung.
Die Arbeit, die Guardians de l’Amazònia leistet, hat viel mit der Rückgewinnung der kulturellen und historischen Werte dieser Völker zu tun, aber selbstverständlich auch mit der Rettung des Lebens und der Biodiversität in all ihren Dimensionen. Guardians de l’Amazònia ist ein entschiedener Verteidiger der Natur und all ihres Nutzens für die Welt.

