Die Associació Guardians de l’Amazònia ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Katalonien, der seit 2016 gemeinsam mit Gemeinschaften, Schulen und Partnerorganisationen Initiativen der internationalen Zusammenarbeit, der Bildung und der sozial-ökologischen Sensibilisierung vorantreibt.
Der Verein setzt sich für die Achtung der Menschenrechte und kollektiven Rechte indigener Völker, ihrer Sprachen, ihrer Erinnerung, ihrer Territorien, der Soziobiodiversität und des traditionellen Wissens ein. Er fördert eine Zusammenarbeit, die auf Zuhören, Gegenseitigkeit, Beteiligung und der Anerkennung der Gemeinschaften als Träger von Rechten und Wissen beruht.
Mit der Escola Intercultural Amazònia (Interkulturelle Schule Amazonien) und ihren Projekten verbinden wir Bildungserfahrungen zwischen Katalonien, Brasilien und Amazonien, um interkulturelle Bildung, Klimagerechtigkeit, den ethischen Umgang mit Technologie und den Schutz des Lebens zu fördern.
Bei EiAmazonia wird dieser Auftrag in Projekten, Austausch, Fortbildungen und Bildungsmaterialien umgesetzt, die gemeinsam mit den beteiligten Gemeinschaften und Schulen entstehen.
Projekte der internationalen Zusammenarbeit vorantreiben, die gemeinsam mit Gemeinschaften, Schulen, Organisationen und Ehrenamtlichen entstehen, und dabei den interkulturellen Austausch, die Beteiligung und die gemeinsame Verantwortung aller Beteiligten fördern.
Die Initiativen betreffen Bildung, Kultur, Soziales und Umwelt und richten sich nach den Prioritäten und Möglichkeiten der Beteiligten.
Interkultureller Austausch zwischen Schulen und Bildungsnetzwerken
Direkte Verbindungen zwischen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften indigener Schulen in Amazonien und Schulen in Spanien und anderen Regionen fördern.
Dieser Austausch fördert gegenseitiges Lernen, den Dialog zwischen unterschiedlichen Lebenswelten und das Bewusstsein für die Verbindung zwischen Territorien, Kulturen, Biodiversität und dem Schutz des Lebens.
Digitale Bildung, Fortbildung und Zugang zu Bildungschancen
Prozesse der digitalen Grundbildung und Inklusion, der Lehrkräftefortbildung und des pädagogischen Einsatzes von Technologie begleiten.
Die Erstellung eigener Bildungsmaterialien fördern und den Zugang zu Bildungsangeboten – einschließlich staatlicher Hochschulbildung – erweitern, entsprechend den Prioritäten und Möglichkeiten jeder Gemeinschaft.
Sichere Nutzung von Internet und KI, digitale Rechte
Einen bewussten, sicheren, ethischen und verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet, künstlicher Intelligenz und anderen digitalen Technologien in den Regionen fördern, in denen wir arbeiten.
Fortbildung und gemeinschaftliche Auseinandersetzung mit digitalen Rechten, Privatsphäre, Gesundheit, Risiken und der Selbstbestimmung der Gemeinschaften stärken.
Soziobiodiversität, Sprachen und kulturelles Erbe
Die Soziobiodiversität, die Sprachen, die Erinnerung, das traditionelle Wissen, das kulturelle Erbe und die Beziehung der indigenen Völker zu ihren Territorien anerkennen und wertschätzen.
Initiativen unterstützen, die die Gemeinschaften selbst festlegen, um ihre kulturellen, sprachlichen und bildungsbezogenen Prozesse sowie den Umweltschutz und die Nachhaltigkeit ihrer Territorien weiterzuführen.
Kollektive Rechte und Stärkung der Gemeinschaften
Die Achtung der Menschenrechte sowie der kollektiven und territorialen Rechte indigener Völker, ihrer Selbstbestimmung, ihrer kulturellen Identität und ihrer eigenen Organisationsformen fördern.
Die Beteiligung von Jugendlichen, Frauen, Lehrkräften und Führungspersönlichkeiten der Gemeinschaften an Bildungs-, Kultur- und Territorialprozessen stärken, die die Gemeinschaften festigen.
Txai Macedo, Puwe und Vari Puyanawa sind nicht nur bewunderte Menschen: Sie gehören zur persönlichen Geschichte derjenigen, die dieses Projekt tragen, und zum Ursprung des Vereins selbst. Die Freundschaft mit Puwe und Vari, entstanden im Dorf der Puyanawa, und die Begleitung durch Txai Macedo – Freund und indigenistischer Mentor von Adolf Sanz bis zu seinem Übergang – ermöglichten die ersten Reisen, das Album des Puyanawa-Volkes, das Buch «Els Puyanawa i l’Eruga de colors – Hêda Cêkaya» und später das Netzwerk der Hüterschulen Amazoniens.
Vorstand des Vereins
Die Associació Guardians de l’Amazònia hat 11 Mitglieder. Drei von ihnen bilden den Vorstand, der den Verein leitet.
Adolf Sanz Gründer und Präsident
Lidia Amaya Schriftführerin
David Valenzuela Gründer und Schatzmeister
Technisches Team, Mitwirkende und Partnerschaften
Adolf Sanz Geschäftsführung und Ehrenamt
Queralt Solsona Leitung Umwelt und Freiwilligenarbeit
Alex Gimeno Mitgründer der REGA und Lehrer
Sonia López Pädagogische Koordination und Lehrerin
Cristiane Puyanawa Indigene Mobilisierung und Partnerschaften
Unterstützerinnen und Unterstützer, Ehrenamtliche, Schulen, indigene Gemeinschaften, Fachleute, Institutionen und Unternehmen können sich auf verschiedene Weise am Netzwerk beteiligen. Entdecken Sie die Möglichkeiten der Zusammenarbeit und finden Sie die, die am besten zu Ihnen oder Ihrer Organisation passt.